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 Artikel: Netzwelt 

Achtung Webseiten betreiber !!!
Es geistert seit Wochen durch die Presse. Jetzt ist es amtlich. Seit dem 23. Oktober ist die “Verordnung über die Pflichtablieferung von Medienwerken an die Deutsche Nationalbibliothek” in Kraft getreten. Jetzt müssen Webseitenbetreiber eine Kopie ihrer Webseite bei der Deutschen Nationalbibliothek abliefern. Verpflichtend. Bis zu 10.000 Euro Strafe bei Unterlassung. Also – im Prinzip. Die Nationalbibliothek weiß selber noch nicht richtig wie dies bewerkstelligt werden soll. Der Entwurf der Verordnung liegt ja auch erst seit Juni 2007 vor. Die Zeit war ja zu knapp, um ein Verfahren auszuarbeiten.

Bekämpfung unerlaubter Telefonwerbung im Bundeskabinett beschlossen
Am 30. Juli 2008 beschloss das Bundeskabinett den Entwurf eines Gesetzes zur Bekämpfung unerlaubter Telefonwerbung und so genannter Kostenfallen im Internet. Zum einen werden unerlaubte Werbeanrufe mit einem Bußgeld belegt, zum anderen wird Verbrauchern ein erweitertes Widerrufsrecht eingeräumt.

Die GPL - Code of Conduct oder wirksamer Vertrag?
Strittige Spielregeln Die GPL ist populär und hat sich vor deutschen Gerichten bereits bewährt. Wer die Lizenz jedoch genau analy­siert, bemerkt, dass sie in manchen Punkten nicht zur deutschen Rechtsordnung passt. Thomas Hoeren



INTERNETHANDEL: NEUE WIEDERRUFSBELEHRUNG ALS GESETZ KOMMT ZUM 31.10.2009
Die bereits bestehenden Vorschriften über das Widerrufs- und Rückgaberecht werden wieder einmal neu geordnet. Dies führt zu mehr Unternehmen, die als Vorlage für ihre Belehrungen über das Widerrufs- und Rückgaberecht die neuen Muster verwenden, müssen künftig keine wettbewerbsrechtlichen Abmahnungen oder unbefristete Widerrufs- bzw. Rückgaberechte mehr fürchten. Zudem gelten bei Fernabsatzgeschäften über eine Internetauktionsplattform wie eBund solchen in einem herkömmlichen Internetshop weitgehend gleiche Widerrufs fristen und Widerrufs folgen.

Kampf gegen Raubkopierer
Microsoft schwärzt Bildschirme Microsoft erklärte den 21. Oktober zum Global Anit- Piracy Day und startete weltweit einen groß angelegten Feldzug gegen Software-Piraten. Auf einer animierten Weltkarte konnte man nachverfolgen, welche Aktionen in 48 Ländern gefahren werden.

Keylogger: PayPal besonders gefährdet
Ein Team von Informatikern an der Uni Mannheim hat eine Studie zu Keyloggern und Online-Banking-Trojanern durchgeführt und präsentiert jetzt das Ergebnis der sieben-monatigen Arbeit: Demnach wurden alleine in dieser Untersuchung 170.000 Computernutzer aus 175 Ländern gefunden, die Opfer krimineller Cyber-Machenschaften geworden sind.

Klagewelle gegen Raubkopierer gestoppt
Die US-Musikindustrie will laut einem Zeitungsbericht im Kampf gegen die ausufernden Raubkopien die bisherige Taktik von Massenklagen gegen Verbraucher aufgeben. Stattdessen wolle sie künftig auf die Zusammenarbeit mit den Internet-Providern setzen, schrieb das "Wall Street Journal" am Freitag.

Warnung vor Chrome Google-Browser
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat Verbraucher vor dem Gebrauch des neuen Google-Internetbrowsers "Chrome" gewarnt. "Google Chrome sollte nicht für den allgemeinen Gebrauch eingesetzt werden", sagte BSI-Sprecher Matthias Gärtner der "Berliner Zeitung" vom Samstag. Chrome sei zwar "bequem, aber kritisch", nicht nur, weil das Programm noch nicht ausgereift sei, sondern auch wegen der Datensammelwut von Google. Es sei problematisch, dass der US-Konzern ein Produkt in der Testversion aufgrund seiner Marktmacht einer breiten, zum Teil technisch wenig versierten Öffentlichkeit zugänglich mache.

Was tun gegen Spam? Spam und Antispam-Massnahmen
Der Erfolg des Mediums E-Mail ist unbestreitbar. Aber niemand nutzt es intensiver als die Spammer. Untersuchungen ergeben, dass 60 % bis 90 % aller E-Mails Spam sind. Spam kostet den Privatanwender Zeit und Nerven, mittelständische Unternehmen Zehntausende, große Internet-Provider viele Millionen Euro pro Jahr. Eine Spam-Aussendung kann sich an eine Million Empfänger richten. Kämen keine Spamfilter zum Einsatz und würde jeder Empfänger im Durchschnitt nur 10 Sekunden für das Anschauen und Löschen der E-Mail aufwenden, entstünde (bei angenommenen 50 € Arbeitskosten pro Stunde) bereits ein Schaden von fast 140.000 €. Der Schaden für die weltweite Volkswirtschaft geht
Datalus