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Google will eigene Breitband-Internetzugänge verlegen

Leitungen transportieren ein Gigabit pro Sekunde


Google beschleunigt das Internet. Über superschnelle Verbindungen sollen Nutzer demnächst 3D-Fernsehen und andere Anwendungen, "die sie sich heute nicht einmal vorstellen können", in die eigenen vier Wände bekommen. Wie der Internet-Konzern gestern in einem firmeneigenen Weblog ankündigte, soll ein erster Test mit 50 000 bis 500 000 Menschen schon bald beginnen.
Google will über das Netz Geschwindigkeiten von 1 000 MBit/s pro Sekunde erreichen. Zum Vergleich: In Deutschland erreicht die Telekom mit ihrem modernen VDSL-Netz derzeit 50 MBit/s. Das ermöglicht etwa die Übertragung von hochauflösendem Fernsehen. Die meisten Nutzer hierzulande besitzen aber Anschlüsse von 16 MBit/s und weniger. In den USA mit ihrem veralteten Telefonnetz sind die Geschwindigkeiten noch wesentlich geringer.

Mit dem Test will Google herausfinden, was Nutzer und Entwickler mit dem superschnellen Internet anstellen und wie solch ein Netz aufgebaut werden muss, damit es problemlos funktioniert. "Das Ziel dieses Projekts ist es, zu experimentieren und zu lernen", schrieben die beiden Produktmanager Minnie Ingersoll und James Kelly im Firmen-Blog.
Über die genauen Kosten der Anschlüsse schweigt sich Google aus; der Preis soll aber "konkurrenzfähig" sein. Das Netz soll auch externen Anbietern zur Verfügung stehen. Bis zum 26. März können sich Kommunen bewerben, die bei dem Test mitmachen wollen.

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